Reservierung

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Anders als im Theater oder im Flugzeug ist der nummerierte Sitzplatz in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht die Regel. Das Reservieren ist also eine zusätzliche Leistung des Verkehrsunternehmens für Fahrgäste, die auf den eigenen Sitzplatz Wert legen. Im Nahverkehr ist Reservierung nicht üblich und in der Regel nicht möglich. Im Fernverkehr mit Bussen und Zügen ist sie verbreitet, auf einigen Linien bzw. in einigen Zügen sogar vorgeschrieben.
So ist zum Beispiel der Thalys-Zug von Köln nach Belgien und Frankreich reservierungspflichtig, wie übrigens alle TGV-Züge in Frankreich, dort gibt es nämlich keine Beförderungspflicht (und deshalb im TGV keine Stehplätze). Das selbe gilt für Intercityzüge in Schweden und L-Züge in Dänemark. Reservierungspflichtige Züge sind in den Fahrplänen gekennzeichnet, meistens mit "R".
In Nachtzügen sind die Betten und Liegen auch durchnummeriert und die Anzahl ist begrenzt - logisch. Deshalb sollte man diese auch reservieren. Wenn es noch freie Liegen gibt, kann der Nachtschaffner meistens noch einen Platz vergeben. Billiger wird es dadurch aber nicht. Die Reservierung kostet, wenn sie nicht im Preis inbegriffen ist, extra. Dabei gibt es auch Gruppen- und Familienrabatte.

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