Fahrrad

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Das Fahrrad ist ein Individualverkehrsmittel, weil es vom Benutzenden selbst gesteuert wird und in der Regel unabhängig von irgendwelchen Fahrplänen fährt. Im Gegensatz zu Auto, Yacht, Mofa oder Motorrad aber gehört das Fahrrad - wie die öffentlichen Verkehrsmittel - zum sogenannten Umweltverbund, weil es kaum Fläche verbraucht, im Betrieb keine Rohstoffe verbraucht und keine Abgase ausstößt - abgesehen von der Atemluft. Es ist deshalb ein idealer Zubringer zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle, wenn es zu Fuß zu weit dorthin ist oder wenn es schnell gehen soll.

In vielen Verkehrsverbünden und einigen Bundesländern ist es außerdem möglich, das Fahrrad mit in die Bahn (meistens Regional-, U- und S-Bahnen, seltener auch in die Straßenbahn oder Stadtbahn) zu nehmen. Dann kann es von der Haustür bis zum Büro oder zur Schule sehr schnell gehen: Man fährt mit dem Fahrrrad am Stau vorbei und benutzt auch den Zug.
Auch in besonders dafür gekennzeichneten und ausgerüsteten Bussen kann man Fahrräder mitnehmen, allerdings gilt immer die Einschränkung, dass Menschen im Rollstuhl oder Kinderwagen Vorrang vor Radfahrer(inne)n haben, wenn der Platz nicht für alle reicht. Die Entscheidung trifft das Betriebspersonal (Fahrer oder Zugführer/Schaffner).
Im Nah- und Fernverkehr unter dem Tarif der Deutschen Bahn AG und in einigen Verkehrsverbünden kostet es Geld, das Fahrrad mitzunehmen, im Fernverkehr (IC- und EC-Züge) muss man einen Platz für das Fahrrad reservieren. Reserviert man erst im Zug, kostet es etwas mehr Geld, und es kann passieren, dass man das Fahrrad nicht mehr mitnehmen kann. Mit anderen Worten: Für Fahrräder gilt die Beförderungspflicht nicht.


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